Praxis für Innere Medizin - Diabetologe - Präventionsmedizin
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Früherkennung und Vorsorge

Diabetes mellitus fasst verschiedene Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels zusammen, die durch erhöhte Blutzuckerwerte gekennzeichnet sind.

Diabetes mellitus ist eine tückische Krankheit, weil sie sich sehr schleichend und im Verborgenen entwickelt. Es dauert oftmals viele Jahre, bis der Betroffene realisiert, dass etwas nicht in Ordnung ist. Manche Diabetiker spüren sogar niemals eine der typischen Beschwerden. Selbst wenn sich erste Anzeichen einer Diabetes-Erkrankung darstellen, so werden diese dann doch gern anderweitig erklärt. Die beiden bekanntesten Formen sind Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2.

Woran ich erkenne, dass ich Diabetiker bin.

In der Regel sind die ersten Anzeichen der Erkrankung:

Typ 1-Diabetes

Der erhöhte Blutzucker kann sich vor allem beim Typ 1-Diabetes bemerkbar machen durch:

Typ 2-Diabetes

Ein Typ 2-Diabetes ist oft lange Zeit ohne Symptome und wird deshalb nicht erkannt. Bei ungefähr 75 Prozent aller Menschen mit Diabetes wird die Diagnose im Rahmen anderer Untersuchungen gestellt. Dabei haben sich häufig schon vermeidbare Folgeschäden entwickelt bzw. Beschwerden auf Grund von Folgeschäden sind der Anlass für einen Arztbesuch mit nachfolgender Diabetes-Diagnose.

Eine Untersuchung auf Typ 2-Diabetes sollte durchgeführt werden bei:

Je früher die Diabetes-Mellitus-Erkrankung diagnostiziert wird, desto besser. Lassen Sie deshalb Ihre Blutzuckerwerte in unserer Praxis kontrollieren, sobald Sie die ersten Anzeichen bemerken, dass irgendetwas nicht ganz in Ordnung ist. Wenn Sie erst bei bereits bestehenden Problemen den Arzt aufsuchen und dieser Diabetes diagnostiziert, dann haben sich meist schon Folgeschäden zur eigentlichen Erkrankung gesellt.

Erfahren Sie mehr über die Früherkennung von Diabetes oder sprechen Sie direkt mit uns über unsere Diabetes-Vorsorge im Rahmen der privaten Gesundheitsvorsorge.

Schwangerschaftsdiabetes

Der Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) ist die häufigste Stoffwechselerkrankung in der Schwangerschaft. Schätzungen zufolge sind rund 4% aller Schwangeren betroffen.

Ein Screening (Suchtest) auf Schwangerschaftsdiabetes wird empfohlen. Unter 30-Jährige sollten auf jeden Fall untersucht werden, wenn Risikofaktoren für einen Gestationsdiabetes vorliegen (z. B. Übergewicht, Vorkommen von Diabetes in der Familie, früherer Schwangerschaftsdiabetes, frühere Aborte oder Totgeburten, Geburt eines übergewichtigen Kindes über 4.500 g).

Die Blutzuckerkriterien für die Diagnose eines Gestationsdiabetes sind strenger als bei anderen Diabetesformen.

Mit der Entbindung normalisieren sich die Zuckerwerte zunächst meist wieder. Allerdings besteht ein hohes Risiko, dass die Betroffenen später definitiv an einem Diabetes erkranken.

Ein Schwangerschaftsdiabetes verursacht in den meisten Fällen keine Beschwerden und kann deshalb leicht übersehen werden. Typische Diabetes-Symptome, wie z. B. starker Durst und häufiges Wasserlassen, sind in der Regel nicht vorhanden.

Trotzdem muss der Schwangerschaftsdiabetes behandelt werden, da ansonsten für die Mutter und das Kind ernsthafte Gefahren drohen. Unter anderem kann ein nicht festgestellter und behandelter Gestationsdiabetes zu einer starken Zunahme der Fruchtwassermenge (Hydramnion), zu einem abnormen Größenwachstum des Kindes (Makrosomie) und zu Entwicklungsverzögerungen (v. a. bei der Lungenreifung) führen.

Im Rahmen einer optimalen Patientenbetreuung arbeiten wir eng mit dem Kreiskrankenhaus Grevenbroich zusammen.

Weitere Informationen über Schwangerschaftsdiabetes finden Sie hier.

Zuckerbelastungstest

Der Zuckerbelastungstest (OGTT) ist ein Verfahren zur Früherkennung einer Diabetes-Erkrankung. Mit dieser Untersuchung werden u.a. Diabetes-Vorstadien aufgedeckt: Die Blutzuckerspiegel sind noch nicht dauerhaft, sondern „nur“ zeitweise erhöht. Dies macht sich vor allem nach dem Essen bemerkbar, wenn der Körper den anflutenden Nahrungszucker nicht mehr ausreichend schnell aus dem Blut in die Zellen schleusen und dort in Energie umwandeln kann.

Für den Test ist eine gute Vorbereitung wichtig. An drei Tagen vor der Untersuchung sollte man sich normal und mit ausreichend Kohlenhydraten ernähren. Der Test wird morgens durchgeführt. Auch hier muss man nüchtern erscheinen (ca. 10 Stunden vorher keine Nahrungsaufnahme). Sie sollten ca. 2 Stunden einplanen.

Der Test beginnt mit einer Blutentnahme, um den Nüchtern-Blutzuckerwert zu bestimmen. Anschließend erhält man 75 g Traubenzucker, der in 250 bis 300 ml Wasser aufgelöst ist. Eine Stunde nach dem Trinken dieses „Zuckercocktails“ wird noch einmal Blut abgenommen. An der Höhe der Blutzuckerwerte kann der Arzt feststellen, ob ein Diabetes, ein Diabetes-Vorstadium, eine gestörte Glukosetoleranz oder noch kein Diabetes vorliegt.

Sie finden in unserem Downloadbereich ein Informationsblatt zur Vorbereitung auf den oralen Glukosetoleranztest.

Diabetes Risiko-Test FINDRISK

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Machen Sie einen einfachen Test, um festzustellen, ob Sie gefährdet sind. Befindet sich Ihr Punktergebnis im roten Bereich raten wir Ihnen, sofort einen Termin in unserer Praxis zu vereinbaren.

Laden Sie hier den Fragebogen herunter und bringen Sie den ausgefüllten Fragebogen mit in die Praxis.

So können Sie Ihr Diabetes-Risiko senken

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